Dinge ändern sich…

Dinge ändern sich...

Der/Die aufmerksame BetrachterIn dieser lauschigen Webseite wird es schon eine Weile gemerkt haben: Der Header der Seite hat sich geändert. Und wer nun ein wenig weiter die Augen schweifen lässt dem fallen vor allen Dingen 3 Dinge auf:


1) Das Ding nennt sich nun Schwindtweb 9.2

2) Die Rubriken “Geocaching” und “Lyrics” sind verschwunden

3) Die Rubrik “Es berichtet” ist neu hinzugekommen.


Und nun noch mal hübsch der Reihe nach. “Geocaching” und “Lyrics” sind zwar beides durchaus interessante Kategorien, doch leider fehlt mir die Zeit die Dinge so weit zu betreiben dass es sich lohnen würde hier groß darüber zu schreiben. Außerdem gibt es noch einen anderen Grund den ich an dieser Stellen icht weiter vertiefen will/werde.

Die Rubrik “Es berichtet” ist aus einer reinen Eigendynamik entstanden. Alles begann mit meinem Beitrag “Travellin’ #RSA“. Ein Reisebericht aus Südafrika welcher eigentlich nur für die “Zurückgebliebenen” gedacht war der aber für so viel Ergriffenheit im Netz gesorgt hat, dass ich es für die diesjährige Tour wieder gemacht habe. Und beschlossen habe es auch weiterhin zu tun. Ferner will ich ein wenig mehr “Local Content” bringen, sprich über ein paar interessante Dinge aus der Region berichten. Irgendwie habe ich ein Faible für Stadtmarketing….

Und all’ diese Änderungen rechtfertigen definitiv den Wechsel der Versionsnummer auf 9.2. Somit wären dann alle Dinge geklärt und ich kann mich wieder “echten” Inhalten widmen und Dir nicht damit auf die Nerven gehen. Stay tuned..

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Travellin’ #WCoast Vol. 5

Travelin #WCoast

Von einem sehr unwirtlichem, wüsten Ort hin zu einer Oase des Grün und Lebens. So könnte man die nächste Etappe in kurzen Worten umschreiben. Das war es dann mit “Travellin’ #WCoast Vol. 5″ , vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Nein, es geht nun weiter in den Yosemite Nationalpark wo wir uns mehrere Tage aufgehalten haben. Es war schon ein sehr cooles Gefühl mitten im “Nirgendwo” unsere Unterkunft aufzuschlagen und einfach nur den Stimmen und Lauten der Natur zu lauschen. Was dem Ganzen noch so richtig das Sahnehäubchen aufgesetzt hat war die Tatsache, dass jedes der “Studios” mit seinem eigenen Gasgrill ausgestattet war – hell yeah!! Das haben wir natürlich exzessiv genutzt und jeden Abend den Rost zum Glühen bzw. das Grillgut munter gegart. Aber selbstredend ist der “Yosemite Nationalpark” weitaus mehr als eine “coole Grilllocation im Wald” ;)

Yosemite Valley

Yosemite besticht vor allem durch eine grandiose Landschaft welche voll und ganz in sich aufgenommen werden will. Das beginnt schon mit dem ersten Pflichtstopp, dem “Tunnel View” noch bevor man das eigentliche Tal erreicht. Von hier aus ergibt sich ein absolut exquisiter Blick auf die zwei vielleicht berühmtesten Berge des Tals: “El Captain” und “Half Dome“. Während ersterer vor allem in der Kletterszene für Furore sorgt ist letzterer durch seine extrem markante Form berühmt. Er war übrigens auch eines der wenigen Fitzelchen Land welches zur Gletscherzeit, die vor unzähligen Jahrtausenden dieses Tal prägte, noch zu sehen war. Wer beide in voller Pracht sehen will kann sie entweder erklimmen (für Half Dome braucht es keine Kletter-Erfahrung, man kann an einer gigantischen Stahlseilkonstruktion heraufwandern, allerdings braucht man einen Permit der mind. 1 Woche vor Aufstieg ausgestellt worden sein muss!) oder einen wunderbaren Ausblick vom “Glacier Point” auf die Brocken nebst dem Tal genießen. Der “Glacier Point” ist allerdings ab Oktober nur noch in Glücksfällen geöffnet (wir hatten solches!!) da hier schon oft Schnee fällt/liegt. Für die Tagesplanung auch recht hilfreich: Man braucht vom “Yosemite Village” bis auf den Glacier Point sagenhafte 45 Minuten mit dem Auto.

Yosemite ValleyNatürlich hat das Tal noch mehr zu bieten. Vor allem im Frühjahr sind da die großartigen Wasserfälle wie z.B. der Yosemite Fall oder der Bridal Vail Fall. Glaube ich zumindest. Im Herbst waren sie ausgetrocknet bzw. nur ein müdes Rinnsal, daher bei unserer tour nur uuuhmm…bedingt spektakulär. Aber auch im Tal selbst lässt sich die Landschaft genießen und Photographieren, Filmen, ausspannen, in sich aufnehmen….Wer ein wenig natürliche Superlative genießen will dem sei noch “Mariposa Grove” ans Herz gedrückt. So did we und konnten unter den uralten, gigantischen Bäumen umherwandern. So gibt es zum Beispiel den “Grizzly Giant” welcher nicht weniger als 2.700 Jahre auf dem Buckel hat und dessen Stamm einen Durchmesser von mehr als 8 Metern (!) hat. Er gilt als einer der ältesten Bäume im Park. Ich finde es unfassbar sich vorzustellen was dieser Baum schon alles erlebt und gesehen haben mag. In Summe gibt es übrigens drei “Riesenbaumwälder”: Tuolumne, Merced und Mariposa Grove wovon letzterer der Beeindruckendste ist.

Mit vielen Bildern, Filmmaterial und großartigen Landschaftsimpressionen versehen steuerten wir unser nächstes Ziel an: San Francisco here we come!!! Und da war es dann auch: San Francisco – und wie!! Nachdem wir unsere Unterkunft bezogen hatten machten wir uns schon auf eine kleine Erkundungstour und haben uns das Cable Car ab der Powell Street zum Fishermans Wharf gekrallt.

Cable Car

Die folgenden Tage verbachten wir dann reichlich mit Erkundung – sei es nun per “Hopp – on / Hopp Off Bus” oder eben auch per Pedes. Und ja, es ist uns wahrhaftig geglückt die Golden Gate Bridge ohne Nebel zu sehen – wenngleich auch erst kurz vor der Rücktour. War sie auf der Hinfahrt noch gut 2/3 in der nahezu immer währenden Nebelbank verschwunden so tauchte sie dann bei herrlichstem Sonnenschein nach unserem kleine Stop in Sausalito in voller Pracht auf.

Golden Gate Bridge

Doch San Francisco ist selbstredend noch weitaus mehr als “nur” die Cable Cars und die Golden Gate Bridge. Alleine wer per ÖPNV reist wird mit einer Vielzahl von Fortbewegungsmitteln nahezu überschwemmt: Neben den Taxis, U-Bahnen und konventionellen Bussen sind auch Trollet Busse sowie die mittlerweile nicht minder legendäre “F-Line” zu haben. Letztere ist eine Straßenbahnlinie welche via 32 Haltestellen vom District Castro bis zum Fishermans Warf führt. Das volle an dieser Straßenbahnlinie ist aber, dass sie ausschließlich mit historischen Fahrzeugen aus aller Welt betrieben wird. Man kann quer durch diese faszinierende Stadt laufen und entdeckt immer wieder etwas neues. Allein der Anstieg auf der ebenso berüchtigten Lombard Street hat es in sich

Lombard Street

Hinzu kommen dann auf der anderen Seite die legendären Serpentinen: Auch wenn die Lombard Street mit 27 % Gefälle nicht die steilste Abfahrt in San Francisco ist (die Filbert Street hat sogar 31,5% (!!)) so haben doch ihre Serpentinen sie berühmt gemacht. Ich kann mich nur nochmals wiederholen: Es gibt so unendlich viel zu erleben und zu tun in dieser großartigen Stadt – und wenn es “nur” ein Spaziergang durch China Town ist wo man in eine ganz eigene Subkultur und Welt eintauchen kann – bis hin zu der Möglichkeit eine kleine chinesische Fabrik für Fortune Cookies zu betreten die aber trotz ihres 3-Personen Personals sagenhafte 20.000 Cookies pro Tag raushaut.

Voller Eindrücke müssen wir uns nun dann leider auch irgendwann mal wieder von San Francisco trennen und den Weg zurück nach L.A antreten – auch der schönste und längste Urlaub geht irgendwann einmal dem Ende entgegen. Da wir aber erfreulicherweise noch 2 Tage übrig haben nehmen wir den legendären Highway 1 von San Francisco bis Los Angeles. Diese Traumstraße an der Küste ist in Summe über 1055 Kilometer lang und ist absolut abwechslungsreich.

Places at Highway 1

Malerische Buchten wechseln sich mit breiten Landstrichen ab, mal ist die Straße vierspurig und mal windet sie sich als kleiner Pfad durch die Berge, zum Teil gestützt von eindrucksvollen Brückenkonstruktionen. Und natürlich hatte auch diese Route wieder ihre Kuriositäten zu bieten. So ist zum Beispiel die Ortschaft “Carmel-by-the-sea” so sehr damit beschäftigt hübsch zu sein, dass es wieder langweilig wird. Jedes strahlend weiß gestrichene Häuschen hat seine akkurat geschnittene Hecke und jedes hässliche Objekt wie z.B. ein Mülleimer oder eine Telefonzelle (!!) werden mit Holz verkleidet. Auch wenn Clint Eastwood einige Jahre werbewirksam Bürgermeister dieses Mini-Disneyparadieses war (seine größte Errungenschaft war übrigens das Verbot des öffentlichen Eisessens zu kippen….wtf!?!) kommt man nicht umhin sich dem ehrwürdigen “Merian” anzuschließen welcher die Stadt “Spießiges Schlumpfhausen” nennt.  Den 17-Mile-Drive kann man sich auch getrost schenken und den dazugehörigen Eintritt direkt mit. Da ist der Eintritt in z.B. den Julia Pfeiffer Burns State Park wesentlich besser investiert – hier sieht man einen 25 m hohen Wasserfall welcher sich direkt auf den Strand ergießt. Oder man macht völlig kostenfrei kurz vor San Simeon (Piedras Blancas) halt und bewundert die dort lebende Seelöwen Kolonie. Oder man fragt sich, warum zum Kuckuck die Bewohner dieses Landes es sich in den Kopf gesetzt haben auch unbedingt ihr “Octoberfeast” zu feiern. Bei aller Liebe zum Weißbier – aber die u.a. im “typical German Brewhaus” gereichte “German Brädwoarst” sah alles andere als vertrauenserweckend aus. Irgendwie hatte ich doch auch ein leichtes Déjà-vu. Auf diese “Delikatesse” waren wir glücklicherweise auch nicht mehr angewiesen – wir konnten viel mehr den Herrn Air France überzeugen das Streiken einzustellen (hipp hipp hurra) und uns wieder mit nach Hause zu nehmen. Und somit schließt sich pseudo-genial der Kreis und auch dieser Reisebericht.

Aber damit ist noch nicht genug. Denn bekanntlich kommt das Beste immer zum Schluss, so auch hier. Wer ein paar weitaus bessere Bilder von unserer Reise als diese iPhone Shots sehen will, der schaue doch unbedingt mal hier rein!

#bushwagon heading home

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Travellin’ #WCoast Vol. 4

Travelin #WCoast

Nachdem wir unsere lauschige Unterkunft (wahrhaftig lauschig, da endlich mal kein Pappgeschirr sondern ganz echte Teller und Tassen – also wohl eher kaum  All American aber dafür sehr erfreulich) verlassen hatten war der Weg direkt vorgezeichnet: Wir mussten unbedingt nach Las Vegas. Nicht (nur) um unsere Reisekasse aufzubessern, sondern weil dies zum Einen der nächste Punkt auf unserer Reiseagenda war. Vor allem aber da unser Rental Car der Meinung war, es wäre nun dringend Zeit für einen Ölwechsel. Ähm…Ölwechsel? I’m a doctor, not a mechanic!!! Und da wir nicht in Death Valley (unserer übernächsten Station) mit “He’s dead, Jim” enden wollten – was am heißesten Platz der Erde verdammt dumm wäre – führte uns unsere Weg zwangsläufig zu unserem Autovermieter welcher seine nächste Station nun mal eben auch in Las Vegas hat. Somit klatschten wir 2 mal die Fliege und machten uns auf den Weg dorthin.

Hoover Dam

Nicht allerdings ohne vorher noch beim Hoover Dam vorbei zu schauen. Erneut ein gigantisches Projekt welches ca. 20 Meilen von Las Vegas entfernt liegt und für den Zweck der kontinuierlichen Wasserversorgung von Arizona, Nevada und Kalifornien gebaut. Netter “Nebeneffekt” ist die Energieerzeugung von 2080 MW peak; durch den Stromverkauf wurde das Projekt refinanziert und trägt seine laufenden Unterhaltskosten selbst. Ach ja, mit 35 Milliarden Kubikmetern ist es der größte Stausee der USA: Nachdem wir auf der Krone gewandelt, wieder Tonnen an Bildmaterial geschossen/gefilmt hatten ging es weiter nach “Sin City”. Hier wurde dann unser angeschlagenes Vehikel ohne Murren oder Argumentieren gegen einen schicken Ford Edge getauscht – unseren Black Thunder welcher uns bisher in rege Ergriffenheit versetzt. Ähhmmm…ich drifte mal wieder ab.

Las vegas strip

Nachdem wir uns sortiert hatten bezogen wir unsere Unterkunft am Strip – und ab geht es ins Getümmel. Ich könnte mich nun stundenlang über die zahlreichen Shows, Casinos und sonstigen Attraktionen dieser glitzernden Stadt auslassen. Diese Stadt ist pures Entertainment und will definitiv nur eines: Das Geld ihrer Besucher. Aber das wiederum nimmt sie mit einem Lächeln und legt sich dafür ungemein ins Zeug. Überall Glitzer und blinkende Lichter, man wird überall angesprochen man möge sich doch bitte diese “Awesome Show” oder jene “legendary attraction” ansehen. Wirft man doch oft unseren asiatischen Mitmenschen einen Hang zum Kopieren vor, so schießt Las Vegas definitiv den Vogel ab: Dicht gedrängt finden sich hier in kleineren Maßstäben Originalrepliken der Freiheitsstatue, des Eifelturms, des Arc de Triumphe, des Markusplatzes von Venedig (inklusive Gondeln welche allerdings zum einen nur eine Miniatur-Runde im Außenbassin des “Venetian” drehen und das sogar mit Motorkraft – Pfui, Fake!!!). Irgendwie kommt einem der Begriff “Disneyland für Erwachsene” in den Sinn, vor allem wenn man noch die Achterbahn des “New  York” in Aktion sieht. Aber gut, diese Stadt will unterhalten und somit ist keine Idee zu ausgefallen, keine Kreation nicht bis an den Rand des Kitsches getrieben und kein Seil zu dünn um nicht überschritten zu werden – wobei leider eben auch einige nicht darauf balancieren können und gnadenlos herunterfallen: Das sind zum Einen die zig Obdachlosen welche am Strip um ein paar Cents betteln und zum Anderen die Spielsüchtigen, welche in den zahlreichen Casinos abends zu zocken beginnen und am nächsten morgen immer noch da sind; dafür aber nun bis über beide Ohren verschuldet. Aber es ist nicht alles Gold was glänzt und nicht alles was glänzt braucht zwangsläufig Gold. Es gibt auch zahlreiche Attraktionen für ein kleines Portemonnaie  oder solche die komplett “free of charge” sind wie z.B. der Vulkan vor dem Mirage. Ist es tagsüber ein friedlich vor sich hin plätschernder Wasserfall so verwandelt er sich ab 19:00 h alle halbe Stunde in eine Inszenierung von Feuer, Licht und Wasser und man kriegt eine kostenlose Show in Form eines Vulkanausbruches geboten die sehr gut inszeniert ist. Weitere kostenlose und gut inszenierte Shows sind die “Sirenes of TI” oder die “Bellagio Fountains“.

Mirage VolcanoSelbstredend war Las Vegas nicht das Finale unserer Tour durch die #WCoast , nein, wir haben ja noch weitaus mehr vor. Und so begaben wir uns dann zu einem der heißesten Orte dieser Erde – dem legendären “Death Valley” . Dieses 235 Kilometer lange karge Tal mit einer  Fläche von 13628 Quadratkilometern  und seines Zeichens mehr als unwirtliche Ort verbirgt sich knapp hinter der Grenze von Kalifornien und ist von den Zügen der Panamint Mountains umschlossen. An Spitzentagen werden hier locker die 40 Grad überschritten, der Rekord liegt bei  56,7 Grad Celsius im Schatten womit das Tal der drittwärmste Ort der Erde ist. Aber es sind nicht nur die reinen Temperaturen welche das Leben vor eine Herausforderung stellt, nein, es ist in erster Linie die gewaltige Hitzewalze welche einem hier zu schaffen macht. Kaum hat man das Auto verlassen hat man den Eindruck einem wird der Kopf förmlich gekocht. Besagte Hitzewalze entsteht durch die unablässige Sonneneinstrahlung auf den Boden welche die Luft aufheizt. Diese will nun aufsteigen und sich verflüchtigen, wird aber von den gewaltigen Turbulenzen an den das Tal umschließenden Bergkämmen wieder “eingefangen” und zurück ins Tal gedrückt wo sich der Vorgang wiederholt – und dies permanent.

Death Valley

Und so wird auch diese extreme Hitze für Mensch und auch Maschine zur Herausforderung (es kommt durchaus des Öfteren vor das bei einem PKW der Kühler streikt und das Auto dann eine Zwangspause einlegt – auch wenn wir zum Glück verschont blieben – Black Monster rules), hinzu kommt die unglaubliche Einöde und Unwirtlichkeit der Landschaft. Auch wenn man den Mitbewohnern des Amerikanischen Kontinentes manchmal ein wenig Übervorsicht nachsagt: Die Warnung genügend Wasser mitzunehmen sollte man definitiv ernst nehmen. Auch wir haben getrunken wie die Saufziegen und mal eben so locker 5 – 6 Liter Wasser weggegurgelt – nur während unseres Aufenthaltes und ohne einen Car Breakdown.  So unnahbar und wüst(e) dieser Ort doch ist, so unglaublich und faszinierend ist er doch auch. Wenn man das Auto kurz verlässt hat man den Eindruck taub zu sein. Es ist absolut kein Geräusch zu hören, unverfälschte, unablässige Stille. Dieser Effekt wird am “Devil’s Golfcourse” (den Überresten von Lake Manly) noch eindrucksvoller; hier kristallisiert das wenige Wasser zu Salz und man hört gelegentlich das Knacken der Strukturen wenn diese ihre Form ändern. Wer die Zeit hat sollte auch unbedingt den “Artist’s Drive” nehmen: Dieser 30 minütige Oneway führt einen recht dicht an das Gebirge heran und zwar an eine Stelle wo es irgendwann vor Äonen einen Vulkanausbruch gegeben hat. Das Resultat: Die eruptierten Mineralien sind in Verbindung mit Wasser, Wind und dem Gestein kristallisiert und die ganze Gegend ist mit phantastischen Farben übersäht, gang so wie die Palette eines Malers. Darüber hinaus sind wir natürlich am “Bad Water” brav ausgestiegen und über den Salzsee marschiert. Dieser Ort ist übrigens der tiefste Punkt des Tals und liegt 86 Meter unter dem Meeresspiegel und besitzt sogar eine Quelle – welche allerdings unter der dicken Salzkruste verborgen ist und deren Wasser einen doppelt so hohen Salzgehalt wie “übliches” Meerwasser hat. Im Licht der Spätsonne haben wir dann bei den Mesquite Flats Sand Dunes vorbei geschaut – ein großartiges Erlebnis. Da allerdings um 18 Uhr langsam im Todestal die Sonne untergeht mussten wir uns dann von dieser furiosen Landschaft verabschieden und sind bis Lone Pine gefahren um dort uns ein Nachtquartier zu suchen. Dieses mal verlief das Abendessen übrigens recht ruhig und irgendwie wären wir auch glaube ich nach den Erlebnissen im Death Valley nicht mehr aufnahmefähige gewesen.

# Toasted bushwagon

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Travellin’ #WCoast Vol. 3

Travelin #WCoast

Kuckuck! Wir verließen unseren “typical German room” und machten uns am Morgen dran den Bryce Canyon zu bewundern und bewandern. Auch wenn das Ganze kein offizieller Canyon ist sondern viel mehr ein gigantisches Tal mit einer wilden Mischung aus Wald und “Hoodoos”. Nein, kein karibischer Zauber, viel mehr handelt es sich um gewaltige Felssäulen welche die Elemente – unterstützt vom eisig kaltem Winter (man kann sogar dort oben in der Nähe Langlauf betreiben!!) und warmen Sommern – aus den Felsen gefräst und gearbeitet haben. Das ganze Tal ist voll mit diesen großartigen, einmaligen natürlichen Skulpturen so dass man eben den Eindruck hat, durch einen Canyon zu gehen.

Bryce Canyon

Es zeigt sich eben auch hier wieder erneut, welch’ genialer Baumeister Mutter Natur ist und wir haben die Szenerie voll und ganz genossen während wir sowohl den Navajo- als auch Queens Garden-Trail als Kombination gelaufen sind und nicht weniger als 1 km Höhenunterschied zu bewältigen hatten.  Dies hatte sich aber voll und ganz gelohnt, so die einhellige Meinung als wir mit müden Beinen, gefühlten abermillionen Photos und genau so vielen Minuten Rohschnittmaterial wieder am Auto ankamen. Dort noch kurz ein Mittagessen einnehmen und dann weiter in Richtung Lake Powell. Hierbei handelt es sich um einen Stausee von (für europäische Verhältnisse) gigantischen Ausmaßen (171 m tief und eine Fläche von 653 km² ) welcher durch das Aufstauen des Colorado River entstanden ist. Dieser See wird nun vor allem als Ausflugsziel für Wassersportbegeisterte genutzt, wer will kann sogar im Hausboot hier ein paar Tage verbringen. Wir wollten eigentlich noch eine Bootstour auf dem See unternehmen, kam aber sagenhafte 5 Minuten zu spät bevor das letzte Boot des Tages ausgelaufen wäre. So lässt sich neben dem großartigen Panorama zu diesem See nicht weiter viel berichten und wir bezogen unsere Unterkunft in Page und freuten uns auf den kommenden Tag der uns zum Grand Canyon führen sollte.

Lake Powell

Erneut gaben wir unserem geräderten Monster die Sporen und rollten mit rasanten 55 Meilen die Interstate hinab, dieses mal in südlicher Richtung um zu der berühmtesten Vertiefung der USA zu kommen: Dem Grand Canyon. Davor waren aber – dank Distanz und Geschwindigkeit – erst noch mal 2,5 h Autofahrt angesagt: Vor dem Besichtigen haben die Götter nun mal erst den Schweiß der Maschine sprich unseres Autos und unseren Durchhaltewillen gesetzt. Dafür wurden wir aber dann auch in mehrerlei Hinsicht belohnt. Ich zum Beispiel mit einem kräftigen Sonnenbrand am Arm und an den Waden durch die wiedererstarkte Sonne des Südens. Oder wir Beide mit einem “All-American-Pappsandwich” zur Mittagsstunde am Merchand’s Outposts am Grand Canyon. All-American? Ja, das scheint im Süden absolut in zu sein. Aber dazu später noch mal.

Grand Canyon

Wir fuhren munter die Kante des Grand Canyon ab und stoppten an den einzelnen Viewpoints um die faszinierende Arbeit des Colorado Rivers zu bewundern welcher sich in vergleichsweise kurzer Zeit (Was sind schon schlappe 40 Millionen Jahre gerechnet auf ein Erdenalter?!?) diese unglaubliche Landschaft geschaffen hat. So weit das Auge schwenken mag blickt man auf die ausladende Landschaft eines der Weltwunder der Natur, marschiert entlang des South Rim, verliert sich in der ewigen Weite des Landes, genießt die Landschaft, filmt, knipst, macht #Selfies, ärgert sich über Japaner die einem die #Selfies photobomben, und blickt auf die Uhr –  denn man hat ja noch etwas vor.

Yepp, wir hatten das große Vergnügen mit einem Eurocopter EC130 den Grand Canyon von oben zu sehen. Um es direkt zu sagen: Es war ein atemberaubender Anblick diese unglaubliche Landschaft von oben zu sehen. Darüber hinaus war es großartig mit einem Helikopter durch die Landschaft zu surren, hatte ich doch so etwas bisher noch nie in meinem Leben gemacht. Außerdem überhaupt das Gefühl des Fliegens und die unglaubliche Agilität der Maschine zu erleben und vergleichsweise zu einem Zwerg geschrumpft über den gewaltigen Klippen zu schweben und dabei dies alles aus der Perspektive eines Vogels zu sehen – unbeschreiblich. Muss man gemacht haben bzw. gesehen haben. Wer ein paar Cent im Portemonnaie zusammenklauben kann sollte sich dieses Erlebnis definitiv nicht entgehen lassen.

EC130

Voller Emotionen obgleich dieses Wahnsinns Erlebnisses schwangen wir uns beschwingt in unser Vehiclo und fuhren noch bis ins liebliche (vermutlich, es war Dunkel als wir dort ankamen) Williams um dort unser Nachtquartier zu beziehen. Ach ja, noch eine kleine Anekdote zum quas Finale. Wir waren natürlich hungrig in der Weltmetropole Williams angekommen und machten uns dann flugs auf den Weg um noch etwas nahrhaftes aufzutreiben. Und so landeten wir in einem Restaurant welches die faszinierende Kombination “Griechisch”, “Italienisch” und selbstredend “All-American” (die Zweite) auf der Karte hatte. Obgleich dieses Kessels Bunten kann man sagen: Es hat sehr gemundet. Was aber faszinierend war: Irgendwie war die Bedienung der Meinung wir würden hier eine Art Wettrennen veranstalten. Noch bevor wir saßen wurden wir gefragt was wir denn trinken wollten und ich konnte von Glück reden dass ich knapp vor meinem Eistee Platz genommen hatte. Doch in dem Tempo ging es weiter, ich wage zu behaupten dass dies das erste 3-Gänge Menü (es gab dort nur 3-Gänge Menüs bestehend aus Salat oder Suppe -> Hauptgang -> Eine Kugel Vanilleeis) ist, welches wir innerhalb von 35 Minuten zu bewältigen hatten. Inklusive die Rechnung zu begleichen, versteht sich.

Um noch mal auf das “All-American” (die Dritte) zurück zu kommen. Ich linste bei unserem Flug gelegentlich natürlich auch gebannt auf das was der gute Mann da an seinen Steuerknüppeln und Schaltern so trieb und fand dann auch ein Handbuch für den Hubschrauber. Und, was soll ich sagen? Natürlich stand darauf: American Eurocopter. Und so wird Donauwörth also die Ehre zu teil, der 51. Bundesstaat der USA zu werden….

Und zum guten Schluss: #All American Bushwagon

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Travellin’ #WCoast Vol. 2

Travelin #WCoast

Wir verlassen die Stadt der Traumfabrik und es wird wüst(e). Dieser Umstand ist unumgänglich, will man in den fabulösen “Joshua Tree National Park” fahren. Und so jagten wir unser Mietvehikel aus dem sicheren Schoß der Stadt LA hinein in die Glut der Mojave Wüste um mit anzusehen, wie die Außentemperaturanzeige minütlich steigt.  Dazu beäugte man dann auch misstrauisch alle anderen Werte unseres Vehiclos denn in einem solchen Backofen stranden will nun wahrlich keiner. Davon unabhängig ist es schon eine sehr beeindruckende, aber auch eigenwillige Landschaft durch die sich schnurgerade die Straße zieht: Hier und da ein paar Dornensträucher und sonst nichts, rein gar nichts. Man fährt und fährt und fährt und fährt und führt…Gesäumt von ein paar Bergrücken erdrückt einen die Einöde fast bis man dann erfreulicherweise an einem kleinen Nest im Nirgendwo in den Joshua Tree NP fahren kann. Wer längere Zeit in den USA unterwegs ist und ein paar Parks mehr besuchen will dem sei unbedingt der “Anual Pass” ans Herz gedrückt – denn die meisten größeren (und kleineren Parks) sind eintrittspflichtig und so haben sich die 80 USD für den “Anual Pass” schnell amortisiert. Außerdem ist der Pass 1 Jahr gültig und kann 1 mal weitergegeben werden.

Joshua Tree

Der Joshua Tree (Deutsch: Josua Palm-Lilie)  ist neben der Namensgebung des gleichlautenden U2 Albums (welches ein wundervolles Stück Musik ist) auch einer der wenigen Bäume, die sich am Rande der Mojave Wüste niedergelassen und dem rauen Klima erfolgreich trotzen. Bedanken für ihren Namen darf sich die Josua Palm-Lilie übrigens bei den Mormonen welche bei ihrer Tour durch das Land dem Baum diesen Namen zugedacht hatten, da er sie dank seiner weit abragenden Äste an den Stammesfürsten Josua erinnerte….ähm…ich schweife ab. Der Herr Joshua Tree ist übrigens kein einzelnes Exemplar, nein, in einer gewissen Region stemmen sich abertausende seiner Art gegen die Widrigkeiten und bilden so den Nationalpark. Diesen haben wir geentert und fuhren auf einer gut geteerten Straße durch den Park mit einem genauen Ziel vor Augen: Wir wollten unbedingt den “Hidden Valley Trail” laufen, eine Wanderung welche 1 Stunde dauern sollte. Gesagt – getan. In der allmählichen Kühle des Spätnachmittags tigerten wir los und wurden mit einer grandiosen Tour durch ein wahrhaftig versteck liegendes Tal belohnt welches – von massiven Felswänden gesäumt (Climber’s Paradise – yeah!! Und das sogar erlaubt!) ein eigenes kleines Mikrokosmos bildet. Auch wenn natürlich hier auch der Joshua Tree mit zu Hause ist begegnet man auf dem phantasievoll angelegtem aber recht einfachem Hike einigen Pflanzenarten welche nur hier in diesem Tal beheimatet sind. Wir hüpften wieder in unseren SUV und tobten weiter durch die Wüste, beseelt von dem Wunsch dem Grand Canyon möglichst nahe zu kommen. Sich hoch auftürmende Gewitterwolken sowie permanente “Spring floood warnings” auf dem Handy  ließen uns aber inne halten und in der absolut bedeutungsfreien Ortschaft “Kingman” unser Nachtquartier aufschlagen. Des Nachts tobte sich der angedrohte und auch gesichtete Thunderstorm mal so richtig aus und war auch noch am kommenden Morgen aktiv – aber mit nachlassender Tendenz. Wir hingegen beschlossen unseren Plan zu ändern und rollten erst mal gen Nordosten.

Und so führte uns unser Weg zu einem weiteren Nationalpark, dem “Zion Canyon” Nationalpark. Hier empfiehlt es sich – wenn man länger verweilen will – entsprechend frühzeitig zu kommen, da der Parkplatz am “Visitor Center” rappelvoll ist (ok, wir hatten Glück und haben einen bekommen), da man andernfalls im vorher liegenden “Springdale” sein Auto abstellen und in einem ebenso rappelvollen aber kostenfreien Shuttlebus zum Visitor Center fahren kann. Stichwort “Shuttle Bus”: Auch den Canyon selbst kann man mit einem kostenfreien Shuttlebus befahren, eine Rundtour nebst Stop an fast allen Eingängen zu den Trails lohnt sich durchaus und daher 90 Minuten. Der Gedanke somit das enge Tal von PKW Verkehr zu entlasten ist durchaus zielführend, allerdings gibt es noch eine weitere Route durch den Canyon welche auf der anderen Seite hinaus führt – was eben doch zu PKW Verkehr führt. Diese Route haben auch wir gewählt, war der Zion Canyon doch nicht unser Ziel für heute. Nicht desto trotz haben wir es uns nicht nehmen lassen (nachdem wir in Summe 4 mal durch den Zubringertunnel fahren mussten (!!) weil wir zu untalentiert waren den Parkplatz zu erwischen – hat ja auch nur 45 Minuten gekostet, so what?!) auch wieder einen Hike zu machen, dieses mal den “Canyon Overlook Trail”. Auch wenn er als “Moderate” angegeben war fand ich persönlich ihn als recht einfach und extrem abwechslungsreich und wir wurden – der Name ist Programm – nach gut 45 Minuten mit einem phantastischem Blick über den Zion Canyon belohnt.

Zion Canyon

Wir setzten auf unserem V8-Ross den Weg in die Ferne fort und kamen auch gegen 18 Uhr endlich am Bryce Canyon an. Jetzt noch schnell eine Schlafgelegenheit suchen und….Endstation!! Sämtlich Motels in der Umgebung des Bryce Canyons waren restlos ausgebucht. Einzige Ausnahme war ein “Best Western” welches dezente 299,99 USD für eine Nacht forderte. Hallo?!? Habe ich vielleicht eine Goldmine im Garten? Also setzten wir unsere Suche weiter fort und dehnten sie schließlich bis auf die Nachbarortschaft “Tropic” aus, welche genauso phänomenal und aufregend war/ist wie Kingman. Aber zu unserem Entsezten/Ärger ergab sich hier das gleiche Bild: Alle Unterkünfte waren restlos belegt. Was tun? Doch 299,99 USD ausgeben? Im Auto übernachten? Oder doch den Plan aufgeben möglichst morgens früh in den Bryce Canyon zu kommen? Doch dann wurde unser Flehen erhört und wir bekamen in einer Espresso Bar den Tipp dass eine Familie ein Privatzimmer (mit separatem Eingang!) vermietet – und das für 50 USD. Wir zögerten nicht lange und – hatten Glück. Das Zimmer wäre noch zu haben ließ man uns wissen und fügte dann noch hinzu dass wir uns als Deutsche dort sehr wohl fühlen würden, immerhin wäre der Raum mit vielen “German Things” dekoriert. Und so sitze ich nun in diesem Raum, umgeben von einer Kuckucksuhr, mehreren Bildern von Schloss Neuschwanstein und einem “Germany – Bavaria” Poster und frage mich wann ich mal wieder WLAN habe um dieses hier zu veröffentlichen….

Ach ja: #Bushwagon   oder doch besser #CocoClock

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Travellin’ #WCoast Vol. 1

Travelin #WCoast

Erneut sind wir auf Tour gegangen. Dieses mal sollten die Westküste der USA samt Hinterland (in einer Nussschale: Kalifornien, Arizona, Nevada, Utah) bereist werden. Sollten? Sollten! Fast wäre es nicht dazu gekommen, denn pünktlich zu unserem geplanten Abflugtermin beschlossen die Damen und Herren von der Air France das 1,5 Wochen Streik nicht ausreichend gewesen sind und daher man doch mal munter weiterstreiken könnte. Dies hieß dann für uns: Wir wussten erst 22 Stunden vor Abflug ob und wenn ja mit wem wir denn nach Los Angeles fliegen würden. Ohai! Aber dann hat alles gut geklappt und wir können unseren Urlaub entspannt antreten….

Lufthansa B747-800

…dachten wir zumindest. In jedem Fall hatten die Lufthanseaten beschlossen uns mit einer ihrer nagelneuen Boeing 747-800 mitzunehmen – ein wirklich komfortables Flugzeug (Wenn man mal von der Kleinigkeit absieht dass das Entertainment System manchmal ein wenig “Zuwendung” brauchte um 1A zu funktionieren, aber so what?!? Wir waren ja froh überhaupt mit irgendwas zu fliegen…) in dem sich die 11:35 h recht angenehme sogar in der “Holzklasse” verbringen ließen. Am Flughafen Los Angeles zeigte sich dann dass der Ärger meistens im Duo kommt und so war es dann auch: Man hatte beschlossen dass wir auch ganz gut mit nur einem Gepäckstück leben könnten, kurzum: Einer unserer Koffer fehlte. Natürlich der welcher einen Großteil der Bekleidung trug, war ja logisch, oder? So konnten wir zwar mit einigen paar Schuhen und anderem Gedöns (z.B. Adapter, Kulturtasche etc.)  bewaffnet, dafür aber nur jeder mit den Klamotten, die er am Leibe trug, L.A erobern.

Und das taten wir dann auch: Wir schnappten uns unseren Mietwagen und  begaben uns zu unserem ersten Hotel – ein Ort der uns vor allem durch sein extrem engagiertes Personal begeisterte: Angefangen von der Rezeption die alle Räder drehte um der Lufthansa doch noch unseren Koffer abzuringen bis hin zum Manager welcher sich nicht zu Schade war am Abreisetag einen unserer Koffer (ja, das gute Stück ist dann doch noch aufgetaucht) mit herunterzutragen.

 Star Sir Pat StewWir machten noch ein wenig den Hollywood Boulevard mit seinem berühmten Walk of Fame sowie dem Chinese Theater unsicher – eine Gegend von L.A. die sich anzusehen wirklich lohnt. Es ist ungemein faszinierend wie viele bekannte und auch teilweise unbekannte Namen hier auftauchen und das eine oder andere “Aha-Erlebnis” ermöglichen. Interessant sind auch die ganzen Wanna-be Imitate welche den Strip unsicher machen und mit einem gegen einen “Tipp” auf einem Foto posieren wollen – ich muss gestehen ich habe noch nie so viele Spidermänner in unterschiedlichsten Gewichtsklassen auf einem Haufen gesehen….

Warner Bros Tumbler

Der nächste Tag war dann mit entsprechend frühem Aufstehen verbunden (was aber dank der Zeitverschiebung Europa->USA kein Problem mit sich brachte) denn wir mussten pünktlich zu unserer Studiotour bei den Warner Bros Studios sein. Und wir taten gut daran: Wenn LA für eine Sache berühmt ist (neben Hollywood) dann sind es seine Staus. Und so kamen wir, dank der desaströsen Verkehrssituation, mit hängen und würgen an. Die darauf folgende Studiotour hat uns aber mehr als entschädigt: Neben der Besichtigung vieler originaler Kostüme, Kulissen und Fahrzeuge aus z.B. Batman (Ich habe den TUMBLER gesehen, yeah!!!!) wurden wir von einer extrem motivierten Führerin durch zahlreiche künstliche Straßenzüge, Gebäude die nur Fassade sind oder eben mehrere Gebäude in einem, Häuser mit und ohne Innenleben geführt. Neben zahlreichen Erklärungen zu den Kulissen und Tricks und Kniffen der Traumfabrik waren auch Besichtigungen einiger Studiosets mit ‘drin.

Nach der Studiotour haben wir uns noch auf diversen Pfaden versucht dem “Hollywood Sign” zu nähern um ein ordentliches Photo zu schießen. Um es direkt vorweg zu nehmen: Auf legalem Weg kommt keiner an die Buchstaben heran. Wer jedoch seinem Navigationsoffizier “6231 Innsdale Drive” zur Vorgabe macht kommt zumindest recht nah heran und kann zum einen ein Photo vom Schild machen und wird zum Anderen noch von einer grandiosen Übersicht über LA belohnt.

Nach der Photosession sind wir selbstredend noch zum Santa Monica Pier gefahren welches neben dem legendären Strand eben auch den Pier mit einer Art Mini Phantasialand aufzuwarten hat. Natürlich kann wer mag sich hier auf die Lauer legen und erhoffen das eine oder andere Sternchen zu Gesicht zu bekommen. Wir sind jedoch auch angesichts der vorgerückten Stunde gen Hotel zurück gekehrt, hieß es doch dann immerhin bald Abschied von LA nehmen.

Ach ja, eh ich es vergesse: #Bushwagon

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