“Wann geht der Himmel auf?” ist eine Textzeile aus dem nahezu gleichnamigen Silbermond Stück. Und selten empfand ich diese Zeile als zutreffender. Dieser Blogeintrag ist übrigens eine Premiere, dies nur mal so am Rande geschrieben. Dies ist der erste Schwindtweb eintrag ever welchen ich mehrfach begonnen, verworfen, nie zu Ende gebracht und von Vorne begonnen habe. Und eine genau Idee was ich schreiben will habe ich auch noch nicht. Aber ich hoffe einfach mal auf die Magie des “befreienden Schreibens” und schaue, wohin mich dies führt. Bis heute eigentlich hatte ich so ein wenig den Eindruck, dass es mir zu viel wird. Jedes mal wenn ich dachte “nun ist es aber gut” kam der nächste eiskalte Regen. Und darauf der Nächste und der Nächste und so weiter. Und je mehr es regnete um so schlimmer versanken die Räder des Karren im Dreck und alles ziehen und zerren erschien nutzlos. Sich redlich zu bemühen schien nicht zu reichen, noch nicht einmal ansatzweise. Es war wie in diesen Comics bei denen Tom von Jerry permanent einen auf die Mütze bekam, egal was er tat. Und rein überhaupt gar nichts schien auszureichen, um den Wogen des Schicksals ein Schnippchen zu schlagen. Im Gegenteil, es stellte sich das Gefühl von Treibsand ein: Je mehr man strampelte, um so tiefer sank man und man fragte sich stetig, wann denn die Batterien nun endgültig erschöpft sind. Doch entweder man stumpft ab, empfindet es als nicht mehr so schlimm oder es ist wahrlich eine Veränderung in Sicht. Und an letzteres glaube ich nun ganz fest. Und wenn es aus reinem Trotz ist oder um die Möglichkeit der selbsterfüllenden Prophezeiung für mich zu nutzen.
Daher die gute Nachricht vielleicht am Schluss: Ich denke, dass sich tatsächlich die Schleier gelichtet haben und das dunkle Tal zu Ende ist. Tatsächlich sind die nachtschwarzen Regenwolken dabei zu verschwinden und ich glaube meine Frage zum Beginn mit: “Wenn alles gut geht, bald” beantworten zu können. Somit: Alles wird gut. Stay tuned.







