Archiv der Kategorie theM verkündet

Wann geht der Himmel auf?

Wann geht der Himmel auf?

Wann geht der Himmel auf?” ist eine Textzeile aus dem nahezu gleichnamigen Silbermond Stück. Und selten empfand ich diese Zeile als zutreffender. Dieser Blogeintrag ist übrigens eine Premiere, dies nur mal so am Rande geschrieben. Dies ist der erste Schwindtweb eintrag ever welchen ich mehrfach begonnen, verworfen, nie zu Ende gebracht und von Vorne begonnen habe. Und eine genau Idee was ich schreiben will habe ich auch noch nicht. Aber ich hoffe einfach mal auf die Magie des “befreienden Schreibens” und schaue, wohin mich dies führt. Bis heute eigentlich hatte ich so ein wenig den Eindruck, dass es mir zu viel wird. Jedes mal wenn ich dachte “nun ist es aber gut” kam der nächste eiskalte Regen. Und darauf der Nächste und der Nächste und so weiter. Und je mehr es regnete um so schlimmer versanken die Räder des Karren im Dreck und alles ziehen und zerren erschien nutzlos. Sich redlich zu bemühen schien nicht zu reichen, noch nicht einmal ansatzweise. Es war wie in diesen Comics bei denen Tom von Jerry permanent einen auf die Mütze bekam, egal was er tat. Und rein überhaupt gar nichts schien auszureichen, um den Wogen des Schicksals ein Schnippchen zu schlagen. Im Gegenteil, es stellte sich das Gefühl von Treibsand ein: Je mehr man strampelte, um so tiefer sank man und man fragte sich stetig, wann denn die Batterien nun endgültig erschöpft sind. Doch entweder man stumpft ab, empfindet es als nicht mehr so schlimm oder es ist wahrlich eine Veränderung in Sicht. Und an letzteres glaube ich nun ganz fest. Und wenn es aus reinem Trotz ist oder um die Möglichkeit der selbsterfüllenden Prophezeiung für mich zu nutzen.

Daher die gute Nachricht vielleicht am Schluss: Ich denke, dass sich tatsächlich die Schleier gelichtet haben und das dunkle Tal zu Ende ist. Tatsächlich sind die nachtschwarzen Regenwolken dabei zu verschwinden und ich glaube meine Frage zum Beginn mit: “Wenn alles gut geht, bald” beantworten zu können. Somit: Alles wird gut. Stay tuned. ;)

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Podcaster BBQ 2013 in Köln

Podcaster BBQ 2013 in Köln

Auch 2013 findet es wieder statt. Das Podcaster Barbecue. Köln ist dieses mal der Ort des Geschehens – die Stadt des Karnevals, rheinischen Frohsinns, Ausgelassenheit und Lebensfreude: Was liegt also näher als die fünfte Auflage dieser beliebten Veranstaltung hier stattfinden zu lassen?

 

Gefeiert wird am 10. August 2013 ab 15 Uhr im Jugendpark Köln Mülheim. Eingeladen ist jeder Podcaster, Podcasthörer und selbstredend auch “normale Menschen”. Wer also neugierig auf das Gesicht hinter dem Podcast ist und/oder Kontakte zu anderen Podcastern knüpfen/vertiefen will, der ist hier genau richtig. Da die Erfahrung zeigt dass man Podcaster weniger motivieren muss als ihre Zuhörer zu einer solchen Veranstaltung zu erscheinen ködern wir jeden Podcasthörer mit einem Freibier vor Ort. Na wenn das mal kein Angebot ist? ;) Das Wetter kann uns auch nicht Schrecken, unser Grillplatz hat einen regensicheren Unterstand.

 

Der Spaß kostet pro Person 2,20 EUR welche vor Ort eingesammelt wird. Hinzu kommt noch eine Umlage für Grill und Bänke, aber dies dürfte sich in Grenzen halten. Um ein Gefühl zu bekommen auf wie viele Leute wir uns freuen dürfen wäre es toll, wenn Du Dich per email (Podcasterbarbecue[ät]Schwindtweb.de) oder via der Facebook-Gruppe anmelden würdest.

 

Wer noch mehr über das Barbecue, Übernachtungsmöglichkeiten und Rahmenprogramm erfahren will kann dies gerne auf der Info-Webseite des Podcaster Barbecue (http://podcasterbarbecue.blogspot.de) oder der Facebook-Gruppe tun.

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Geregeltes Chaos

Geregeltes Chaos

Eine wunderbar griffige Überschrift, zugegebenermaßen. Aber viel mehr ist es dann doch nicht. Und doch denke ich, es wird noch mal Zeit für ein Lebenszeichen. Jaaaaahaaa, er lebt noch. Und viel mehr Schub gibt es gerade nicht. Dabei gibt es einige Dinge, welche ich hier gnadenlos “verbloggen” könnte. Verbloggen, hurra, ich habe ein Modewort verwendet. Uftata!! Die ewige Feminismus/Sexismus/WhatEver-mus -Debatte zum Beispiel. Aber hier wurden schon so viele Mühlräder gedreht und so viele Kubikmeter virtuellem Papier beschwärzt, großartig neue Erkenntnisse werde ich daher hier auch nicht zu tage fördern. Daher hoppele ich flugs zu einem anderen, neuerem Thema und gebe hierzu meinen mittelscharfen Senf ab: Die good ole Telekom hat in ihrer nicht enden wollenden Weisheit beschlossen, dass es doch mal eine bombige Idee ist aus einer Flatrate für DSL Anschlüsse nun doch dem Beispiel der Mobilfunkler zu folgen und ab einer gewissen Datenmenge einfach mal die Surfgeschwindigkeit herunterzusetzen. Entschuldigung, aber wessen Schwachmatistische Idee war denn das bitte? Habe ich irgendwie den 1. April verpasst (oder viel besser vermutlich die Telekom, würde vermutlich von der Umsetzungsgeschwindigkeit her passen) ?? Bonjour Ex-Staatsunternehmen, wir leben im 21. Jahrhundert. Und eines der Kennzeichen des 21. Jahrhundert ist – believe it or not – die Tatsache, dass diese Gesellschaft zur Informationsgesellschaft mutiert ist. Man mag das schön oder hässlich finden, da sind wir nun mal. Ich werfe mal so ein paar Dinge in den Raum wie z.B. “Movie on demand”, Musikstreaming und andere Schmakatien. Und ich wage einfach mal dezent zu behaupten, dass dies gerade einmal der Anfang ist. Und mit steigender Informationsmenge wird auch weiterhin der Datenhunger der Welt zunehmen. Da ist es bestenfalls verwunderlich zu schimpfen dass die Telekomiker als Reaktion auf das steigende Datenvolumen aktiv das Surfen der Bevölkerung limitieren wollen. Dazu drei Dinge: Es spiegelt nicht dem Anspruch “Innovativ” zu sein wenn ich als Reaktion auf Vernachlässigung des Ausbaus der Infrastruktur erst mal versuche die Menschen dazu zu bringen, mein Produkt weniger zu verwenden. Zum zweiten hat die Telekom das Netz nicht in ihrer Grundsatzergriffenheit irgendwann einmal von Hand geschmiedet, wie die Wilden strippen gezogen und ähnliches, nein, sie hat es als Ex-Staatsbetrieb übergeben bekommen. Und was macht die Hütte? Schaut verwundert drein dass die Welt möglicherweise zu Ihren Mitbewerbern wechselt (So hat der handelsübliche Vodafonist schon kund getan dass er keine Speedlimits auf dem Datenhighway einzuführen gedenkt). Und zum Dritten: Netzneutralität wäre auch nicht mehr gewährleistet. Mit welchem Fug und Recht grübelt der gemeine Telekomler darüber nach welche Webseiten nun gedrosselt werden sollten und welche nicht – mir also indirekt eine Vorselektion geboten wird? Sind 1 MB von Googlehupf leichter durchs Netz zu schieben als 1 MB des YahooIsten? Das soll mir dann doch bitte einmal erklärt werden. In Summe täte die Telekom sehr gut daran diese knalldumme Idee mit schamrotem Kopf schnell wieder durch den Aktenvernichter zu jagen und nicht das Symptom sondern die Ursache zu therapieren. Herzlichsten Dank auch dafür.

So, nun habe ich mich diesbezüglich einmal ausgetobt. Und ich bin immer noch erstaunt dass mir dies so leicht gefallen ist. Denn irgendwie stellte sich in letzter Zeit eine gewisse Kreativitäts-Lethargie ein welche ich mir gar nicht so wirklich erklären kann. Eigentlich überhaupt gar nicht. Eher das Gegenteil sollte der Fall sein: Es ist bombiges Wetter, Hörgeschichten gedeiht prächtig (viele schicke Downloads und eine tolle iTunes Rezension für die mir Tears of Emotion in die Augen getrieben hat – mehr dürfen gerne folgen) und ich bin grundsätzlich eigentlich recht guter Dinge. Der einzige Wehmutstropfen: Ich bin recht viel unterwegs und komme daher nicht so dazu wie ich es gerne würde. Aber da dies auf der anderen Seite Spaß macht beflügelt es mich streng genommen eigentlich mehr als es bremst.

Daher nehme ich jetzt diesen Artikel einfach einmal als Startpunkt für eine neue Kreativwelle welche sich dann hoffentlich auch in der Finalisierung des Dialogskriptes für DgP10 entlädt. Daher halte ich auch weiterhin mein Sprechercasting (noch) offen: Wer Interesse an einer Rolle hat: Immer her damit, sei es Weiblein oder Männlein.

So, das soll es für heute gewesen sein, ist ja auch schon recht spät und so und überhaupt. Maaachet joot!!

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Hörgeschichten goes Web 2.0

Logo HörgeschichtenNachdem ich schon einige Male nach dem aktuellen Status der aktuellen Hörgeschichten-Produktion gefragt wurde und es auch noch einige weitere gute Gründe gibt, findet sich Hörgeschichten nun auch im Web 2.0 wieder. Somit leiste ich also dem Ruf folge – et voila hier sind die Auswahlmöglichkeiten:



Also, fühle Dich also herzlich eingeladen Hörgeschichten im Web 2.0 zu besuchen. Ich freu’ mich drauf.

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Schneeberge

Schneeberge

 

Manch ein Besucher mag sich gefragt haben warum es hier kurzfristig ruhiger wurde – ja sogar der Status der “Hörgeschichten” hat sich nicht mehr geändert. Die Sache ist eine ganz simple: Ich war im Urlaub. Und das in der wunderprächtigen Schweiz, Zermatt um genau zu sein. Und wieder ging es auf die Bretter welche zumindest im Winter nahezu die Welt für mich bedeuten und noch viel mehr. Aber dazu gleich. Zunächst ein paar iFön Bilder welche die sagenhafte Schönheit der Gegend wunderprächtigst illustrieren.

Matterhorn - Aus Findeln Zermatt Dorf Breithorn                Skigebiet Cervinia

Dies sind jedoch ein lediglich ein paar unbedarfte Knipsereien von mir. Wer größere Freude an meinen iPhone Bildchen hat, der kann meinem Instagramm Feed folgen. Wesentlich wärmer ans Herz gepresst sei dem geneigten LeserIn jedoch die Seite der Herzensdame mit ihren awesome, bezaubernden Bildern der Region. Eine unbedingte Hinguck-Empfehlung.


Aber was ist es nun, das Besondere was mich immer wieder an diesen Ort treibt? Neben der tollen Gruppe mit welcher ich fahre und eine Menge Spaß habe sind es einfach die unendlichen Weiten der Berge, die wunderbar klare Luft, das “Eins-mit-sich-selbst-sein” während nur der Fahrtwind in den Ohren saust und die Gedanken auf Wanderschaft gehen können, das “Frei-Atmen-Können” – in einem Wort: Die Seele baumeln lassen und den Alltag hinter sich lassen können.

Und um noch mal auf das Thema “Spaß in der Gruppe” zurück zu kommen. Selbstredend war ich auch wieder mit der Videokamera unterwegs und habe reichlich Rohmaterial gefilmt um einen weiteren, neuen Skifilm zum produzieren. Auch wenn der fertige Film “nur” einem ausgesuchtem Publikum präsentiert wird so will ich Dir doch immerhin den Trailer auf die Dinge, die da kommen werden, nicht vorenthalten.






Möglicherweise kam auch die Frage auf, ob es auch Neuigkeiten zu Hörgeschichten gibt. Da dies allerdings nicht in diesen Artikel passt sei auf das Höflichste auf die Seitenleiste verwiesen. Wem es gar arg unter den Nägeln brennt der/die kann auch die News zu Hörgeschichten via Twitter lesen: http://twitter.com/Hoergeschichten

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Home is where the heart is

Home is where the heart is

“Und, wo bist Du zu Hause?” Eine übliche Frage die jedoch auch zum Nachdenken anregt. Das Sprichwort “Home is where the heart is” ist sicher eine gute Antwort, hilft dem Fragesteller aber nur bedingt weiter was die Schwierigkeit ausmacht. Sicherlich, in erster Linie bin ich dort zu Hause, wo meine Familie ist. Aber ist da nicht noch ein bisschen mehr? Was ist, wenn zum Beispiel die Eltern nicht am gleichen Ort leben. Negiert man das Elternhaus als “zu Hause”, so bald man dort ausgezogen ist und der neue Wohnort ist nun “100% zu Hause”? Das mag ich zu verneinen, immerhin gibt es immer noch so etwas wie “Wurzeln”. Das gleiche gilt auch für meinen Geburtsort, zeichnet sich dieser doch eigentlich als den Start “meiner Geschichte” aus. Und was ist – im Falle von vielen Umzügen – mit den Zwischenstationen, wo es einem besonders gut gefallen hat, wo man gerne noch eine Zeit länger geblieben wäre? Hier finden sich anscheinend auch ein paar Wurzelstränge. Und was geschieht im Falle beruflich bedingter Wochenend-Pendlertum: Ist die Unterkunft unter der Woche dann kein Zu Hause sondern eben nur ein Unterschlupf? Ähnliches gilt in sehr stark abgeschwächter Version sicher auch mit Hotelunterkünften. Und muss ein “zu Hause” wirklich ein physikalisch greifbarer Ort sein oder ist es viel mehr ein Lebensgefühl? Oder beides? Ist beides, dass was “Heimat” ausmacht, ein Ort der gleichzeitig ein Gefühl von Sehnsucht und einem zustand innerer Zufriedenheit auslöst, der sich schwer in Worte fassen lässt? Cat Ballou hat hier dies sehr treffend in Worte gekleidet, nämlich dass es eben eigentlich kein Wort hierfür gibt. Wie sich zeigt, ist das Thema “Wo bist Du denn nun zu Hause” bei weitem nicht so einfach wie seitens des Fragestellers implizit vermutet. Ich denke auch, dass jede/r selbst eine Antwort hierauf finden muss. Ich habe die Frage eine ganze Weile hin- und hergeschoben und bin für mich zu dem Ergebnis gekommen: Mein zu Hause ist ganz klar dort, wo meine Familie ist. Hier findet sich eine klar Überdeckung von “Gefühl” und “Sein” statt. Darüber hinaus gibt es Verbindungen zu vielen Orten, an denen ich mich wohl fühle. Der Unterschied jedoch ist: Zu Hause habe ich “meinen Anker” geworfen, besagte andere Ort besuche ich hier und da gerne, ziehe jedoch auch stets weiter. Ich glaube, in Summe kein wirklich überraschendes Ergebnis was auch gut so ist.

 

 

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